Timo Grothe bedient als Sattlermeister längst nicht nur die Reiterei. Der 34-Jährige arbeitet in Oberhausen-Osterfeld einem Beruf, der in der handwerklichen Arbeitswelt immer seltener geworden ist.

Es ist der Stoff, aus dem Sammlerträume sind. Wer in den Arbeitshallen der Osterfelder Polsterei und Sattlerei Bolder in die Regale blickt, der könnte meinen, dass hier eine ganze Schar von eifrigen Wünscheerfüllern für klassische Automobil-Liebhaber beheimatet ist. Die hohen Schränke reichen bis zur Hallendecke und beinhalten meterlange, gehortete Textilien. Bei diesem Anblick wären nicht nur Freunde von Nadel und Faden völlig von der Rolle.


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Quelle: WAZ/NRZ am 27.12.2010



Ein Rothebuscher Handwerksbetrieb half Weihbischof Ludger Schepers jetzt aus einer ganz speziellen Klemme.

Handwerkskunden staunen bisweilen, wie lange auf Leistungen zu warten ist. Und gestern staunte auch Weihbischof Ludger Schepers, als er in seiner Rothebuscher Heimat höchstpersönlich einen sehr speziellen Reisekoffer abholte: „Das hat ein ganzes Jahr gedauert, tatsächlich.” Nicht der Koffer, nicht die Arbeit in der Firma Bolder, und es war auch kein Ärger, dem er da etwa Luft machte, sondern tiefer Respekt: „Das Handwerk ist Kunst, und Kunst kommt von Können.


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Quelle: WAZ/NRZ am 09.02.2010



Es riecht nach Klebstoff in dieser kleinen, luftigen Halle mit den sehr großen Tischen. Mit unzähligen gerollten Stoffen in Regalen.

Auf einem Tisch breitet sich umfangreich rot ein Stück Leder aus – frisch lackiert. Diese Halle, diese Tische, dies alles – ist das Reich von Edin Kosuta.

 Der 20-Jährige wird in der Polsterei und Sattlerei Bolder ausgebildet. „Zum Fahrzeuginnenausstatter”, wie er selbst sagt. Kosutas Chef, Timo Grothe, lacht und sagt: „Das ist seit kurzem die neue Berufsbezeichnung.” Davor hieß es Fahrzeugpolsterer. Grothe selbst ist Sattlermeister.

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Quelle: WAZ/NRZ am 08.01.2009



In ihrem Beruf als Reitsportsattlerin braucht Luzie Bach viel Gefühl fürs Tier. Beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks belegte die junge Wittenerin jetzt den zweiten Platz auf Bundesebene.

Luzie Bach legt Eselin Lilith das schwarze Zaumzeug mit dem Metallbeschlag und den Scheuklappen um. Dem Grautier und seinen beiden Artgenossen verdankt die 24-Jährige ihren Beruf: Da es kein Fahrgeschirr gab, um die Esel vor den Wagen zu spannen, baute Luzie Bach mit Hilfe ihres Kutschenlehrers eins für Pferde um. „Das hat solchen Spaß gemacht, dass ich geguckt habe, ob es das als Ausbildungsberuf gibt”, erzählt die junge Frau.


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Quelle: WAZ/NRZ am 03.11.2008



Oldtimer waren Sarah Linden lange Zeit schnurzegal. Bis sie beruflich die Kurve kriegte.Heute fungiert die 23-Jährige als einzige Fahrzeug-Innenausstatterin weit und breit

Früher ging Sarah Linden achtlos vorüber, hatte keinen Blick für so viel schöne Formen und Ausstrahlungskraft. „Heute drehe ich mich bisweilen um“, bekennt die 23-Jährige und ihre Augen strahlen. Bei den Objekten der gesteigerten Aufmerksamkeit handelt es sich keineswegs um junge Männer, sondern um alte Autos.


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Quelle: WAZ/NRZ am 09.07.2007